Genetik leicht gemacht

Ein kleiner Einblick in die Genetik, mit einfachen Worten erklärt! Herzlichen
Dank Rabea (von-seiraa) das ich den Text verwenden darf!    

In der Genetik gibt es dominante und rezessive Erbfaktoren, die in verschiedenen Allelen vorliegen können. Ein dominanter Erbfaktor setzt sich in der Merkmalsausprägung gegenüber dem rezessiven durch. Damit das rezessive Merkmal in Erscheinung tritt, muss es reinerbig vorliegen. Ein dominantes Merkmal auf dem gleichen Genort darf nicht vorhanden sein.

Verdünnung  
(engl. dillution) ist die Verklumpung der Farbpigmente in den Haaren. Es kommt zu Lufteinschluessen und dadurch zu einer optischen Aufhellung.

Vollfarben und Verdünnung  
Bei Siamesen:  
Schwarz (also seal-point) wird in der Verduennung zu Blau (blue-point)
Braun (also chocolate-point) wird zu Lilac-point.
Zimt (cinnamon-point) wird in der Verdünnung zu Beige (fawn-point)   Bei Orientalen:   Schwarz (Ebony) wird in der Verdünung zu blau (blue) Braun (havanna) wird in der Verdünnung zu lilagrau (lavender) Zimt (cinnamon) wird in der Verdünnung zu Beige (fawn)  
Die Verdünnung wird rezessiv vererbt (muss von BEIDEN eltern kommen um sich zu zeigen) Kann aber auch getragen werden, muss also nicht sichtbar getragen werden   DOMINANT   (v. lat.: dominus = Herr) bedeutet beherrschend. In der Genetik wird zwischen dominanten und rezessiven Erbfaktoren unterschieden, wobei sich bei mischerbigem Vorkommen der dominante Erbfaktor gegenüber dem rezessiven in der Merkmalsausprägung jeweils durchsetzt.  
REZESSIV   zurücktretend oder nicht in Erscheinung tretend. Der Begriff bezieht sich dabei auf ein Merkmal eines Lebewesens, dessen Ausprägung durch ein anderes Merkmal überdeckt werden kann.  

ALLELE  
Die verschiedenen Formen einer Erbanlage (z.B. die Genformen für rot und weiss) werden auch als Allele bezeichnet.

GENOTYP  
Die Gesamtheit der durch das Genom programmierten Eigenschaften bezeichnet man als den Genotyp, die Gesamtheit der ausgeprägten Eigenschaften bezeichnet man als Phaenotyp. Die im Genom programmierten Enzyme bilden zusammen mit den Einflüssen der Umwelt den Phaenotyp aus.


Chromosomen:
(altgr. Farbe und Koerper) sind Strukturen, die Gene und damit Erbinformationen enthalten. Sie bestehen aus DNA, die mit vielen Proteinen verpackt ist. Diese Mischung aus DNA und Proteinen wird auch als Chromatin bezeichnet.

GONOSOM
(Geschlechtschromosom)

AUTOSOM   
Als Autosomen werden in der Genetik die Teilmenge der Chromosomen bezeichnet, die nicht zu den Gonosomen, den Geschlechtschromosomen gehören. Die Gonosomen und die Autosomen machen die Gesamtmenge des menschlichen Erbgutes aus, welche unter dem Begriff Genom zusammengefasst werden.

Die Autosomen beinhalten gemeinsam mit den Gonosomen die Gesamtheit aller Gene, die die komplette Erbinformation tragen. Diese Chromosomen-Gesamtheit besteht aus informationstragenden Anteilen, den Genen und häufig mehrheitlich nichtinformationstragenden Anteilen. Der Mensch beispielsweise hat 23 Chromosomenpaare, also 46 Chromosomen insgesamt. Davon sind zwei die Gonosomen, XY beim Mann und XX bei der Frau. Die restlichen 44 Chromosomen sind die Autosomen.

AUTOSOMAL  
entweder autosomal dominant oder autosomal rezessiv - werden dementsprechend Vererbungen oder Erbgaenge bezeichnet, bei denen das betroffene Gen oder die Genregion auf einem Autosom liegt.

POLYGENETISCH
Vererbung über mehrere Gene.


Erbkrankheiten  
Bei Erkrankungen, die durch rezessive Gene verursacht werden wird von jedem Elternteil ein Gen vererbt. Zwei fehlerhafte Elternteile können im Fall von rezessiven 'kranken' Genen nur 100 % fehlerhaften Nachwuchs erzeugen.

Jedes Elternteil muss eines der zwei anormalen Gene auf seinen Nachwuchs übertragen. Beide Eltern sind uüberträger der Krankheit. Der kranke Nachwuchs ist reinerbig für die (rezessiv vererbte) Krankheit. Die Kreuzung eines normalen reinerbigen Tieres mit einem phaenotypisch normalen mischerbigen Tier, das aber ein krankheitsproduzierendes Gen hat, führt zu 100 % phaenotypisch normalen Nachkommen, aber 50 % des Nachwuchses sind mischerbig für die Krankheit und deshalb überträger.

Kreuzt man phaenotypisch normale, aber für die Krankheit mischerbige Tiere, führt das in 25 % der Fälle zu einer fehlerhaften Nachkommenschaft. 75 % sind phaenotypisch normal und 2/3 des phaenotypisch normalen Nachwuchses (d.h. 50 % des gesamten Wurfes) sind mischerbig für die Krankheit (übertraeger). Diese übertraeger sind in der Lage, das rezessive Gen an ihren Nachwuchs weiterzugeben   Knickschwanz   Lange Zeit ging man davon aus, das Knickies einen autosomal rezessiven Erbgang haben. Wäre das der Fall, müssten bei einer Verpaarung von zwei Knickschwaenzen alle Nachkommen zu 100% Knickschwänze tragen. Dazu hier ein fantastischer Artikel (im Original bei 'of Old Royal Siam' zu sehen):

Irrglaube und Wirklichkeit
(von Petra Thai-Schmidt):

In vielen Genetikseminaren wird/wurde noch vom rezessivem Erbgang gesprochen. Wäre ein rezessiver Erbgang richtig, müsste bei einer Verpaarung von zwei Knickschwanz-Elterntieren die Nachkommen zu 100% Knickschwanz zeigen. Beide Thesen konnten zwischenzeitlich glaubhaft widerlegt werden. Ein polygenetischer Erbgang gilt als schlüssig und sollte auch so auf Genetikseminaren vermittelt werden.

In den seltensten Faellen ist ein Knickschwanz erworben. Ein Knickschwanz entsteht durch unterschiedliches Sehnenwachstum und kann an jeder Stelle des Schwanzes und in den unterschiedlichsten Auspraegungen auftreten. Der Erbgang ist polygenetisch mit Schwellenwerteffekt. Beide Elterntiere sind ohne Knickschwanz, tragen aber unterschiedlich viele Marker für einen Knickschwanz.

Beispiel:

bei 10 Markern (fiktive Zahl) sieht man den Knickschwanz (Schwellenwert). Die Mutter trägt 2 Marker und der Vater 9 Marker. Nun werden unterschiedlich viele Marker an die Kitten vererbt, z.B.: bei einem Kitten kommen alle Marker der Eltern zum "Einsatz" (also 11) und es hat einen Knickschwanz. Ein anderes Kitten erbt 10 Marker und hat ebenfalls einen Knickschwanz. Kitten Nr. 3 erbt nur 3 Marker und Nr. 4 bekommt 6 Marker ab. Die beiden letzteren haben somit keinen Knickschwanz.

Selbstverstaendlich gehören Tiere mit sichtbarem bzw., fühlbarem Knickschwanz nicht in die Zucht! Problematisch wird es, wenn beide Elterntiere keinen Knick zeigen und Nachkommen mit Knick fallen. In diesem Fall weiss man das beide Elterntiere Marker für Knickschwanz tragen, die Markeranzahl lässt sich jedoch keinem Elterntier zuordnen. In Kombination mit einem anderen Partner, der nur wenige Marker trägt, können Knickschwanzfreie Würfe fallen. Ebenso ist es bei den Wurfgeschwistern von Knickschwanztieren. Hier koennen die Marker so gering sein das in der Weiterzucht keine Knickschwänze auftauchen.

Merke:

Ein Knickschwanz ist nicht zwangsläufig von Geburt an da, solange eine Katze im Wachstum ist kann er auftreten. Durch die Verkürzung einer oder mehrerer Sehnen, je nach Ausprägung, wird eine unterschiedliche Zugkraft auf den Wirbelkörper ausgeübt, was zum ungleichmaessigem Wachstum führt und den Wirbel verformt, verschiebt und evtl. auch zusammenwachsen lässt. (Ende des Artikels)

Also wie sieht es aus, wenn man eine Verpaarung schon zichmal gemacht hat und nie ein Knickschwanz gefallen ist, und auf einmal taucht bei derselben Verpaarung ein Knicki auf?

Mit der Annahme, das Knickschwanz polygenetisch vererbt wird lässt sich das erklären. Zwar sind die Katzen schon pefter miteinander verpaart worden, jedoch hat scheinbar keiner seine vollen 'Marker' an die Kitten weitergegeben. Genau das ist jedoch der Beweis dafür, dass es nur poligentisch sein kann. In der reszessiven Vererbung wäre es viel eher zu einem Knickschwanz gekommen.

Fällt in einer Verpaarung ein Knicki, würde dies bedeuten, die "Schwelle" ist erreicht. Die Konsequenz daraus ist:
dass 1. warscheinlich jedes Tier Träger (in geringem oder hohen Masse) ist und 2. nicht jedes Tier welches einen Knickschwanz gezeugt hat unbedingt sofort aus der Zucht genommen werden muss, sondern zunächst ein anderer Paarungspartner zum austesten gesucht werden könnte, wobei Linienzucht zum testen sicherlich sinnvoll ist, um feststellen, ob Kater oder Katze die höheren Anteile haben.

Wobei wir wieder beim Problem wären, lässt sich der Knickschwanz wirklich endgültig aus der Zucht ausschliessen und wie bestimmt man die Höhe der Anteile.   Das Gen für Weiss-scheckung   Das Gen für Weiss-scheckung (dominant weisser Piebald [S] Gen) wird häufig mit einem anderen Gen für Weiss-scheckung in Katzen verwechselt. Es gibt mehrere Gene für die Weiss-scheckung, obgleich das einfache dominante [S] piebald Gen am häufigsten auftritt und jenes ist, welches normalerweise als Weiss-scheckung bezeichnet wird. Dieses einfach dominierende Gen kann in seiner Ausbreitung, dem Grad der Ausbreitung und Platzierung sehr variabel sein. Die Ausbreitung zwischen den heterozygoten (Mischerbig Ss) und homozygoten (Reinerbig SS) Versionen ist ausserdem noch unterschiedlich.

Die Ausbreitung reicht von einigen weissen Flecken - auf den Füssen oder im Gesicht mit dem Rest normal gefärbt - zu einem 'van Pattern' (NUR Farbe oben auf dem Kopf und am Schwanz), der mit einigen kleinen Flecken der Farbe hauptsächlich weiss ist. Besonders in den homozygoten Versionen können Kitten des gleichen Wurfes weit unterschiedliche Muster haben. Diese Muster sind innerhalb des Bereiches der Normalverteilungen ziemlich gut bekannt, und vorhersehbar.

Entweder tragen Katzen dieses weisse Muster oder sie zeigen es selber, oder sie tun es NICHT, und werden es in den gegenwaertigen oder zukünftigen Generationen nie produzieren können, wenn sie nicht mit einem Träger verpaar werden. Die Oppostionisten sind besorgt wegen der Anerkennung der zweifarbigen (Bi-color) in vielen Registern in der Welt, oder benutzen die Furcht vor dem produzieren von gescheckten oder siamesisch gefärbten Katzen mit lockets, weissen Zehen, entfärbten Abzeichen, Hüft- oder Flankenflecken und vielen anderen nicht wünschenswerten Flecken als Entschuldigung. Das ist selbstverstaendlich total falsch. Es gibt solch ein Gen und es hat nichts mit dem einfachen dominierenden Scheckungsgen [S] der Bi-colors zu tun. Das Gen, das für diese Probleme verantwortlich ist, wird LOCKET-GEN genannt, es ist ein rezessives Gen, ein wenig ähnlich dem Birma 'Mitting Gen' und wird auch häufig von vielen Birmakatzen getragen sowie auch von Katzen anderer Rassen. Es wird am häufigsten in den traditionellen Genpools von Siamesen gefunden, häufig und am stärksten von den Nachkommen der früheren britischen Siamesen-Linien.

Dieses Gen ist ein Quaelgeist, und da es rezessiv ist, kann es sich unerkannt durch viele Generation schleichen bis es sein Gegenstück findet und wie aus dem Nirgendwo in einer Linie korrekt gefärbter Katzen auftaucht. Es ist häufig eine überraschung für den Zuechter, die keine Ahnung hatten das ihre Katzen dieses Gen tragen. Es ist mehr oder weniger in ALLEN Ländern und Linien Siamesischer Katzen zu finden sowie in den Katzen die aus Siamesischen Katzen gezüchtet wurden. Es ist zeitweise weit verbreitet gewesen weil viele Ausstellungssieger und sehr bekannte, berühmte Katzen das Gen getragen haben. Diese waren aber oft hervorragende Katzen und wurden daher rege zur Zucht eingesetzt, sodas dadurch das Gen genauso weit verbreitet wurde wir ihre Nachkommen.

Natürlich zeigten vieler dieser Katzen überhaupt nicht das sie diese Problem haben, und viele Ihrer Nachkommen zeigten es auch nicht. Da es aber nun mal so ist das viele dieser herausragenden Katzen viele Nachkommen gezeugt haben, die ebenfalls von besserer Qualitaet waren, dauerte es nicht lange bis diese Nachkommen mit anderen Nachkommen verpaart wurden, und über kurz oder lang, wie bei allen rezessiven Genen, als homozygote Version des Gens auftauchten.

Bleibt zu hoffen das viele dieser Katze die Scheckung zeigten still und leise als Liebhabertiere platziert wurden und nicht zur Zucht verwendet wurden. Aber diese Katzen hatten Eltern und Wurfgeschwister. Diese zeigten keine SICHTbaren Probleme, wurden oft ausgestellt, erwarben Titel und wurden verpaart. Da es offensichtlich ist das beide Eltern das Gen trugen, hatten es logischerweise auch viele der kitten, und so konnte es sich von Generation zu Generation fortpflanzen. Laut Statistik wuerde nur eins von vier Jungtieren eines solchen Wurfes 'sauber' sein, sowie eins von vieren die Scheckung sichtbar tragen duerfte.

Die anderen 2 der 4 wuerden aber mit ziemlicher Sicherheit das Gen tragen und weiter vererben. Durch sorgfältige Selektion und ein bisschen Glück haben viele der siamesischen Linien diese Gene ueber einen langen Zeitraum hinweg einigermassen ausgemerzt. Nach all diesen Bemuehungen schlugen nun einige Orientalenzüchter vor, ZWEIFARBIGE Tiere zum Wettbewerb zuzulassen, und diese sahen aus wie eine mehr entwickelte Version des Genes, welches manche Siamesenzüchter durch lange Kleinarbeit aus ihren Linien eliminierten (oder wenigstens die betroffenen Kitten still als Liebhabertiere platzierten), und die hysterisch reagierten und massiv gegen die Bi-colors (zweifarbig) eingestellt waren.

Diese Hysterie hat die Bi-colors für viele Jahre aus dem Wettbewerb herausgehalten, und einige Vereine haben sie immer noch nicht akzeptiert, oft wegen starker und lauter Opposition der älteren Siamzüchter.

In den USA hat es sie für viele Jahre aus der orientalischen Rasse herausgehalten, nachdem alle anderen Farben bereits akzeptiert wurden. Einige andere haben sie neuerdings zugelassen, und FiFe dürfte auch kurz davor stehen sie zuzulassen, wenn sie es nicht schon getan haben. Viele Bi-colors haben exzellenten Typ und produzieren hervorragende kitten welche nicht alle Bi-color sind. Fast keines dieser Tiere sehen den 'lockets' ähnlich, da dieses Gen in Orientalen viel leichter zu sehen und zu eliminieren ist, und Bi-color Züchter es vermeiden, um keine Probleme mit Bi-color kittens zu bekommen.

Also wo kommt das 'locket' gen her? Der exakte Ursprung ist nicht besonders bekannt, aber WAS bekannt ist, ist das viele der besseren Katzen es getragen und verbreitet haben.

Es mag in der Vergangenheit schwerer gewesen sein viele dieser Träger zu isolieren, in einer Zeit wo Stammbäume auf Papier waren und die Vorfahren einer Katze 20 Generationen zurückzuverfolgen ein langwieriges und schwieriges Unterfangen war. Aber die Entstehung von Pedigree Programmen mit riesigen Datenbanken machen es heute leichter und vor allem möglich.

Wenn man die Katzen und Eltern der Katzen kennt die 'lockets' haben, und wenn genügend Stammbäume und Linien durchsucht werden, tauchen plötzlich die gleichen frühen Vorfahren bei vielen dieser Katzen auf die Probleme zeigen, und oft in 2 oder mehr Stellen.

Jedes Land hat seine bevorzugten Träger, aber selbst die meisten dieser Favoriten sind auf eine handvoll früher englischer Siamesen zurückzuführen. Zugegebenermassen sind diese in vielen Stammbäumen zu finden sodas es in sich nicht definitiv ist. Einige dieser Vorfahren waren fantastische Siamesen und wurden weit verbreitet. Bestimmend aber ist, das obwohl es viele Katzen gibt die diese in ihren Vorfahren haben, ALLE der Katzen die es tragen und zeigen normalerweise eine oder mehrere von Ihnen im Stammbaum haben, und bis jetzt gibt es keine Katze mit diesem Problem, die völlig frei von dieser Gruppe war.

Ergo, es bedeutet gar nichts diese Vorfahren im Stammbaum zu haben, aber, ein 'locket' OHNE irgendwelcher dieser Katzen in den Vorfahren würde schon etwas bedeuten. Es ist oft schwer an ehrliche Information zu kommen weil viele Züchter es abstreiten, oder diese Katzen heimlich platzieren, und nicht veröffentlichen wollen das ihre Linien dieses Problem tragen. Aber Gerüchte und informierte Leute können letztendlich die Linien identifizieren, die dieses Gen getragen haben, und noch tragen könnten. Während an sich nicht wirklich etwas 'falsch' am 'locket' Gen an sich ist (es ist nicht tödlich oder in anderer Weise schädlich, ausser ein Problem aufzuzeigen) ist es schön es irgendwann einmal zu eliminieren.

Viele der frühen und langjaehrigen englischen Züchter wissen sehr gut welche Katzen und Linien Schuld haben. Die meisten der alten Züchter sind sich bewusst das Katzen wie Scintilla Apollo, Amberseal Electo and Zachary Apollo das Gen trugen und verbreitet haben. Rezessiv, war es oft nicht sofort in den kitten dieser eindrucksvollen Katzen zu erkennen. Aber sie sind in mehr und mehr Stammbaeumen vertreten, und mit Computer Datenbanken wird es deutlich das einige mit ihrem exzellenten Typ auch noch ein anderes genetisches Geschenk machten.

Es bleibt zu hoffen das wenn die wirkliche Ursache des Genes verstanden wird, die Bi-colors in beiden Rassen, Siamesen und Orientalen, dann nicht mehr der Grund der Angst vor dem 'locket' Gen sind. Da diese Katzen vor vielen Jahren lebten, braucht es oft lange Stammbaumsuche um sie ohne grosse Datenbanken zu finden.

Schlussfolgerung: das 'locket' Gen hat wenig mit den Bi-colors zu tun, und die siamesischen 'Puristen' Zuechter die versuchen den Bi-colors die Schuld zu geben, sollten die eigenen Linien unter die Lupe nehmen.

Quellenverweis:
Originaltext: http://www.orientaledition.eu/TheSiameselocket.htm
Deutsche uebersetzung von Gabriele Creswell, Jewels of Thai
(mit freundlichem "Fehlercheck" von Petra Thais-Schmidt, of Old Royal Siam)